Erstmal recht herzlich Willkommen hier auf meinem Blog!
Bevor es gleich mit dem ersten Thema losgeht ein paar Worte warum ich hier diesen Blog gestartet habe und was Sie hier erwartet. Zwei große Themenblöcke begleiten mich durch mein bisher 23 Jahre altes leben: Politik und Statistik. Daher war es nur logisch, dass ich mich nach meiner Schullaufbahn dem Studium der Politikwissenschaft bzw. der Statistik widme. Hier sollen Betrachtungen über diverse politische Ebenen (Gemeinde bis zur internationalen Politik) zu lesen sein, garniert mit der einen oder anderen statistischen Anmerkung wenn es zum Thema passt.
Doch genug der allgemeinen Worte, beginnen wir gleich mit dem ersten Thema: Den Vorwahlen in Iowa! Wie hier nachgelesen werden kann, finden in den USA dank des sehr stark ausgeprägten föderalen Systems 50 verschiedene Wahlen statt. Da die Bundesstaaten auch für die Art wie zu wählen ist zuständig ist, kommen wir in den Genuss diverser Wahlmethodiken (Lochkartensysteme, …). Bei den heute beginnenden Vorwahlen werden diverse Primaries und Caucuses stattfinden. Der Idee, die Kandidaten der beiden Großparteien (Demokraten, Republikaner) für die Präsidentschaftswahl in solchen Abstimmungen von der Parteibasis bestimmen zu lassen, ist durchaus legitim. Jedoch sehe ich Probleme mit der Art wie diese Vorwahlen abgehalten wird. Seit ca. dreißig Jahren beginnen diese Vorwahlen immer in Iowa bzw. New Hampshire, wodurch nicht repräsentative Bevölkerungsteile Amerikas bevorzugt werden. Wie lässt sich beispielsweise erklären, dass die WählerInnen Kaliforniens erst knapp einen Monat später zur Urne schreiten dürfen? Wobei sich dieses Thema ev. bald erledigen könnte, da in den USA selbst eine große Debatte darüber stattfindet und die AmerikanerInnen sich für ein rotierendes Vorwahlsystem aussprechen.
Einen zweiten Punkt möchte ich ebenfalls ansprechen, die Partizipation bei gewissen Vorwahlen. Wie schon oben beschrieben unterscheiden sich Vorwahlen in den Bundesstaaten durchaus sehr stark. So ist es bei dem heute stattfindenden Vorwahlen in Iowa nicht möglich schon vorher seine/ihre Stimme (z.B. per Briefwahl) vorher abzugeben. Wer also heute am späteren Abend verhindert ist, kann nicht an den Vorwahlen teilnehmen was durchaus einige Bevölkerungsgruppen (z.B. Krankenhauspersonal) gegenüber anderen (z.B. PensionistInnen) bevorzugt. Meiner Ansicht nach sollten bei Vorwahlen Mindeststandards eingeführt werden mit denen gesichert werden kann, dass sich alle an den Vorwahlen beteiligen können. Über weitere Reformen bezüglich den Präsidentenwahlen (“Wahlmännersystem”) jedoch ein anderes mal.
Abschließend mein Tipp: John Edwards (Dem.) und Mitt Romney (Rep.) werden an erster Stelle stehen.

0 Antworten zu „Kickoff“